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Institut für klinische Epidemiologie (IET)

Das Institut für klinische Epidemiologie ist einer der führenden Anbieter von epidemiologischen Daten und Auswertungen in Österreich.

Institut für klinische Epidemiologie (IET)

Das Institut für klinische Epidemiologie ist einer der führenden Anbieter von epidemiologischen Daten und Auswertungen in Österreich.

Es leistet einen qualitätsvollen Beitrag zur Verbesserung der gesundheitlichen Situation der Tiroler sowie der österreichischen Bevölkerung.

Ärzte, Krankenhausleitungen, Gesundheitspolitiker und Betroffene werden optimal mit relevanten Informationen versorgt.

Das Institut für klinische Epidemiologie wurde 1986 – damals als Tumorregister Tirol – gegründet und ist Teil des Landesinstituts für Integrierte Versorgung Tirol. Neben den Aufgaben der klinischen Epidemiologie werden auch medizinische Register betrieben. 

Derzeit werden folgende sechs Register geführt: epidemiologisches Tumorregister Tirol, klinisches Tumorregister Österreich für gynäkologische Tumorfälle, Prothesenregister Tirol, Geburtenregister Österreich (für stationäre Geburten), Außerklinisches Geburtenregister Österreich (für Hausgeburten) sowie Diabetesregister Tirol. 

Weiters wurde das Institut mit der Evaluierung von Screening-Projekten (Brustkrebs-Früherkennungsprogramm in Tirol, Neugeborenen Hörscreening Tirol) beauftragt.

Im Mittelpunkt der Arbeit stehen Interessenspartner wie medizinische Leistungsträger, politische und medizinische Entscheidungsträger und auch die Öffentlichkeit. 

Es werden Berichte und internationale Publikationen erstellt und Studien durchgeführt. Um höchstes Niveau zu gewährleisten, werden international anerkannte Methoden und Standards eingesetzt. 

Dabei orientiert sich das IET an innovativen Entwicklungen. Durch den Einsatz von modernen Methoden der Qualitätssicherung kann ein hohes Niveau der Produkte sichergestellt werden. 

Wie ist das IET organisiert? 

Epidemiologisches Tumorregister Tirol
Das Tumorregister Tirol hat die Aufgabe, alle Krebsfälle in der Tiroler Bevölkerung zu dokumentieren, durch Verbindung mit Sterblichkeitsdaten Überlebenszeiten und Überlebensraten zu berechnen, in regelmäßigen Berichten die wesentlichen Daten über Krebsinzidenz (neu auftretende Erkrankungen) und Krebsmortalität (Sterblichkeit) in Tirol vorzulegen sowie epidemiologische Studien und Analysen auf dem Gebiet der Onkologie durchzuführen.

Klinisches Tumorregister Österreich
Ziel dieses Registers ist die Qualitätssicherung bei der Behandlung von gynäkologischen Tumoren in Österreich: Brustkrebs, Krebserkrankung der Gebärmutterschleimhaut, Eierstockkrebs und Gebärmutterhalskrebs.

Geburtenregister Österreich 
Das Hauptziel des Geburtenregisters Österreich ist es, durch die Erfassung der geburtshilflichen Ergebnisse aller Krankenhausgeburten in Österreich sowie durch Qualitätsvergleiche und Umsetzung einer strukturierten Qualitätsverbesserung einen Beitrag zur Senkung der perinatalen Sterblichkeit und Morbidität zu leisten. Die Morbidität ist die Krankheitshäufigkeit bezogen auf eine bestimmte Bevölkerungsgruppe. Die perinatale Sterblichkeit ist ein Quotient, der angibt, wie viele Totgeburten und Todesfälle bis zum 7. Tag nach der Geburt pro tausend Geburten in einem Land oder einer Region verzeichnet wurden. 

Außerklinisches Geburtenregister Österreich
Hier werden alle außerklinischen Geburten Österreichs, die von Hebammen betreut werden, dokumentiert. Auch dieses Register dient der Qualitätsverbesserung im geburtshilflichen Bereich. 

Prothesenregister Tirol 
Hauptziel des Prothesenregisters Tirol ist die Verbesserung der Qualität der Behandlung im Bereich der Endoprothesen (Gelenkersatz) in Tirol. Sowohl die Ergebnisqualität der behandelnden Abteilungen als auch die Qualität der Implantate (im Rahmen internationaler Kooperationen) sollen verbessert werden.

Diabetesregister Tirol 
Das Diabetesregister Tirol dient der Qualitätsverbesserung und hat die Messung und Verbesserung der Qualität in der Betreuung von Diabetes-Patienten in Tirol zum Ziel. Weiter steht die Gewinnung von epidemiologischen Fakten über Diabetes-Patienten in Tirol wie Inzidenz und Prävalenz von Diabetes mellitus, Häufigkeit von diabetischen Spätkomplikationen etc. im Mittelpunkt.

Brustkrebsfrüherkennungsprogramm - Evaluierung Tirol
Ziel ist es, Brustkrebs bereits in einem sehr frühen Stadium zu erkennen, denn je früher eventuelle Anzeichen für Brustkrebs erkannt werden, desto höher sind die Chancen auf Heilung. Das IET analysiert und evaluiert die Daten.

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